• LTE-Standort in Görlitz. Die Sendeleistung wurde erhöht. Foto: kmk

    LTE-Standort in Görlitz. Die Sendeleistung wurde erhöht. Foto: kmk

Vodafone tilgt weiße Flecken in Sachsen

Zuletzt aktualisiert:

Bewohner in den sächsischen Grenzregionen haben bald besseren Mobilfunk-Empfang. Vodafone schließt Lücken zwischen Bad Muskau und Oberwiesenthal. An insgesamt 134 Stationen wird bis Ende dieses Jahres die Leistung erhöht und LTE-Standard angeboten. 120.000 Haushalte werden davon profitieren, verspricht Vodafone. In Görlitz ist der Ausbau schon fast abgeschlossen. 

Der private Mobilfunkanbieter will so seine Verpflichtungen aus dem sächsischen Mobilfunkpakt "Zukunftssichere Mobilfunknetze in Sachsen" erfüllen. Die Investitionskosten trägt Vodafone nach eigenen Angaben selbst.

Bislang war es kaum möglich, die Funklöcher entlang der Grenze zu stopfen. Vodafone durfte nicht ohne weiteres nach Polen und Tschechien strahlen.

Neben dem flächendeckenden LTE-Ausbau will Vodafone auch in die noch schnellere 5-G-Technologie investieren. In Sachsen gibt es bereits sechs Stationen, z.B. in Dresden und Leipzig. Weitere fünf sollen folgen. 5-G-Mobilfunk bietet Vodafone derzeit vor allem Unternehmen an.

 

Audio:

Bislang war es kaum möglich, die Funklöcher entlang der Grenze zu stopfen. Vodafone durfte nicht ohne weiteres nach Polen und Tschechien strahlen. Gerd von der Osten von Vodafone