- Völkerschlacht-Kurator Crawford Matthews zeigt auf die Gesichtshälfte der Statue, die bei der Granaten-Explosion zu Bruch ging und später wieder restauriert wurde.
- Die quer durchs Gesicht verlaufende Linie zeigt die Stelle, wo der Stein bei der Explosion abgesprengt wurde.
- Unter anderem an dieser Statue ("Deutsche Volkskraft") entstanden bei einem Granateneinschlag Ende des zweiten Weltkrieges große Schäden.
- Gästeführer Markku Weber zeigt Einschusslöcher an den Mauern vor dem Völkerschlachtdenkmal.
Völki-Beschuss: Amerikaner zerstörten das Gesicht der deutschen „Volkskraft“
Wussten Sie, dass sich am Ende des zweiten Weltkrieges im April 1945 noch etwa 200 bis 300 deutsche Wehrmachtssoldaten im Völkerschlachtdenkmal verschanzten? Eigentlich hatte niemand mehr Lust darauf. Der Krieg war ja schon verloren, das war jedem zu dem Zeitpunkt mittlerweile klar. Doch wegen eines neuen Kommandanten, der nicht einfach kapitulieren wollte, kam es am Denkmal noch mal zu heftigen Kämpfen.
Granate explodierte im großen Gewölbe„
“Die US-Streitkräfte beschossen es daraufhin mit Artillerie„, weiß Völkerschlacht-Kurator Crawford Matthews. Dabei sei eine Granate durchs Fenster geflogen und genau vor dem Gesicht der Statue “Volkskraft„ explodiert. Trotz Restaurierung sehe man bis heute noch die Spuren des Einschlages - auch draußen an den Mauern vorm Denkmal seien die Spuren von Artillerie-Einschlägen noch deutlich erkennbar.
Lange währte die Schlacht allerdings nicht. Frauen aus Stötteritz gingen schließlich mit weißen Fahnen zu den deutschen Soldaten und überredeten sie zur Aufgabe. Denn sie hatten Angst, dass die Amerikaner ihre Airforce zu Hilfe holen würden und die das Denkmal und die komplette Umgebung samt ihrer Wohnhäuser platt machen würde …
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