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    Symbolbild: (c) dpa

Vollsperrung sorgt für Behinderungen im Pendler-Verkehr zwischen Leipzig und Halle

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Wer mit dem Zug zwischen Leipzig und Halle pendelt, muss sich ab Donnerstag wieder auf größere Einschränkungen einstellen. Wie die Deutsche Bahn mitgeteilt hat, bleibt der Hauptbahnhof in Halle von Donnerstagmorgen 6 Uhr bis zum Montagmorgen 4 Uhr komplett gesperrt. Wie in den vergangenen Jahren soll es wieder einen Schienenersatzverkehr mit Bussen geben.

Grund für die Vollsperrung sind Bauarbeiten, bevor ab Montag die Bahnsteige 4 und 5 sowie 6 und 7 auf der Westseite des Hauptbahnhofs wieder in Betrieb gehen können. So müssen dafür die Bahnsteige mit der Infrastruktur verbunden werden.

«Wir sind auf der Zielgeraden», sagte der Bahnsprecher zum Umbau des Bahnknotens Halle. Dieser wird seit 2014 modernisiert. Der Hauptbahnhof besteht aus der Ost- und Westseite. 2017 gingen zunächst die neuen Bahnsteige samt Technik in der Ostseite in Betrieb. Mit der Übergabe der Westseite am 2. Dezember gehöre der Bahnknoten Halle zur «Top-Adresse» der Deutschen Bahn. Weiterhin gebaut werde allerdings noch bis 2021 an neuen S-Bahnsteigen im Hauptbahnhof.

Die Bahn gibt den Angaben zufolge insgesamt 800 Millionen Euro für den Umbau des Bahnhofs aus. Halle gilt als wichtiger Knoten im Bahnverkehr in Deutschland und für viele Pendler wie nach Leipzig und Magdeburg. Die Stadt ist auch Teil der neuen Schnellfahrtlinie Berlin-Leipzig/Halle-Erfurt-München und ein Zentrum im Güterverkehr. (mit dpa)