Vor dem Ausbau - A 4 wird „gescannt“
Für den sechsspurigen Ausbau der A 4 vom Dreieck Nossen bis Bautzen-Ost hat die Grundlagenermittlung begonnen. Es wird gemessen, gezählt und kartiert. Das betrifft die mehr als 230 Bauwerke wie Brücken und Durchlässe, aber auch Flora und Fauna. Verantwortlich für den Ausbau ist die DEGES. Sie plant und koordiniert die Arbeiten von einer Zweigstellt in Bautzen.
Erste Vermessungsarbeiten laufen schon. Es wird geprüft, ob Brücken erweitert oder neu gebaut werden müssen. Der Auftrag für eine Variantenuntersuchung für das Autobahndreieck Dresden-Nord wurde erteilt. Die Ergebnisse sollen Anfang nächsten Jahres vorgestellt werden. Untersucht wird außerdem das Verkehrsaufkommen in den Jahren 2035 und 2040 auf dem 86 Kilometer langen Abschnitt.
Unterdessen macht die „Allianz für den Ausbau der A 4“ Druck. Baubeginn müsse 2024 sein und nicht erst nach 2030, fordert der Landtagsabgeordnete Marko Schiemann.