Vorerst kein Prozess im Leipziger Organspendeskandal
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Der Transplantationsskandal an der Uniklinik Leipzig wird vorerst nicht vor Gericht landen. Die Staatsanwaltschaft hatte vor drei Jahren Anklage gegen zwei Ärzte wegen versuchten Totschlags erhoben. Doch das Landgericht hat nun die Eröffnung eines Verfahrens abgelehnt.
Denn der Bundesgerichtshof hatte in einem vergleichbaren Fall einen Göttinger Mediziner freigesprochen. Nun wird das Oberlandesgericht in Dresden entscheiden, ob es einen Prozess geben wird.
Zwei ehemalige Oberärzte sollen 2012 Patientenakten manipuliert und so Wartelisten für ein Spenderorgan verändert haben.