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Vorfreude beim CFC auf Pokalspiel gegen Bayern München

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Beim Chemnitzer FC steigt die Vorfreude auf das DFB-Pokal­spiel gegen Bayern München. Für Verein und Fans ist das Spiel gegen den deutschen Rekord­meister das Highlight schlechthin. Die Himmel­blauen wollen sich nicht vorführen lassen, sondern sich so teuer wie möglich verkaufen und ein gutes Spiel machen, sagte uns Sport­vor­stand Steffen Ziffert. Anstoß im Stadion an der Gellert­straße ist am Samstag um 15:30 Uhr. Der Chemnitzer FC muss vor dem DFB-Pokal­spiel gegen den Rekord­meister um einige Akteure bangen. "Leider sind ein paar Spieler wie Jan Koch, Laurin von Piechowski und Marcus Mlyni­kowski noch angeschlagen. Wir müssen sehen, ob sie recht­zeitig fit werden", sagte CFC-Trainer Horst Steffen am Donnerstag. Der Fußball-Dritt­li­gist will in einem speziell angefer­tigten Pokal-Trikot auflaufen - weiß mit aufge­druckter Spiel­paa­rung und Chemnitzer Stadt­wappen. "Wir wollen uns nach Kräften wehren, gut vertei­digen und versu­chen, ab und zu einen Konter und Nadel­stiche zu setzen. Das Spiel ist für uns ein Fest", betonte Steffen. Schon 1994 brachten die Sachsen die Münchner schwer in Bedrängnis. Das Zweit­runden-Aus kam erst nach dem 1:4 im Elfme­ter­schießen. In der Bayern-Reserve standen aber mit Weltmeister Hans Pflügler, Dietmar Hamann, Alexander Zickler, Ivica Grlic sowie Samuel Kuffour alles Spieler, die im selben Jahr auch bei den Profis zum Einsatz kamen. Vor drei Jahren musste der Erstli­gist FSV Mainz 05 dran glauben. Nach einem 0:3-Rückstand schaffte der CFC in der 87. Minute den Ausgleich, ging dann in der 118. Minute der Verlän­ge­rung in Führung, ehe ein Patzer von Keeper Phillip Pentke das 5:5 bedeu­tete. Doch der CFC-Torwart machte mit einer Parade im Elfme­ter­schießen seinen Fehler wieder gut. Chemnitz gewann nach Elfme­ter­schießen mit 10:9.