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Wahlprüfungs­ausschuss vertagt - Zeuge sagt wegen Erkrankung ab

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Der Wahlprü­fungs­aus­schuss des sächsi­schen Landtages hat wegen Erkran­kung eines Zeugen seine mündliche Verhand­lung unter­bro­chen. Ursprüng­lich sollte AfD-General­se­kretär Uwe Wurlitzer vernommen werden. Er habe aber krank­heits­be­dingt abgesagt und ein ärztli­ches Zeugnis vorge­legt, sagte Ausschuss­vor­sit­zender Marko Schie­mann (CDU). Das Gremium wollte mit der Befra­gung von Wurlitzer am Freitag Wider­sprüche in den Aussagen von Partei­chefin Frauke Petry und dem früheren Vorstands­mit­glied Carsten Hütter klären. Gegen Petry war Straf­an­zeige wegen Meineids erstattet worden. Hinter­grund ist ein Einspruch des früheren Bautzener Kreis­chefs der rechts­po­pu­lis­ti­schen Alter­na­tive für Deutsch­land, Arvid Samtleben, gegen die Landtags­wahl vom 31. August 2014. Er hatte ursprüng­lich einen Listen­platz bei seiner Partei, war dann aber wieder gestri­chen worden.(dpa)