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Waldbrand in der Gohrischheide gelöscht
Aufatmen in der Gohrischheide: Der Waldbrand im Landkreis Meißen ist gelöscht. Nach einem Drohnenüberflug konnte am Montag Morgen gegen 8 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden, erklärte uns Feuerwehrsprecherin von Zeithain Dorit Riedel auf Nachfrage.
Im Einsatz waren in den vergangenen zwei Tagen Hunderte Feuerwehrleute, zwei Hubschrauber und ein Speziallöschfahrzeug. Derzeit werden noch einzelne Glutnester abgelöscht.
Bei den Löscharbeiten wurden zudem Kampfmittel entdeckt. Deshalb übernimmt nun der Kampfmittelbeseitigungsdienst die weiteren Maßnahmen. Am Dienstag soll die Einsatzstelle an den Eigentümer Sachsenforst übergeben werden.
Seit Sonntag Nacht war der Waldbrand unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht
Der Waldbrand in der Gohrischheide im Landkreis Meißen ist unter Kontrolle. Das hat die Feuerwehr Zeithain in der Nacht zum Montag mitgeteilt.
Demnach konnten mehr als 200 Einsatzkräfte sowie zwei Löschhubschrauber eine weitere Ausbreitung verhindern. Auch, dass der Wind schwächer war als ursprünglich vermutet und ein spezielles Löschfahrzeug zur Bekämpfung von Glutnestern, hätten dazu beigetragen, die Lage zu stabilisieren.
Nach Angaben der Einsatzleitung ist der Brand zwar unter Kontrolle, aber noch nicht vollständig gelöscht.
Immer wieder Brände in der Gohrischheide
„Durch den Einsatz sind der Gemeinde Zeithain enorme Kosten entstanden. Da es nun schon nach 2022, 2023 und 2025 der vierte große Waldbrand in der Gohrischheide ist, hat die Gemeinde erneut enorme Kosten zu tragen“, sagte uns die Feuerwehrsprecherin von Zeothain Dorit Riedel.
Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Waldbrand in der Gohrischheide im Landkreis Meißen war dort erneut ein Feuer ausgebrochen. Es handelt es sich um das Areal nördlich vom ehemaligen Flugfeld in der Nähe des früheren Bunkers. Wegen der Munition im Boden ist es nicht möglich, den Brand aktiv zu bekämpfen.
Es habe bereits Explosionen gegeben, hieß es. Zwei Löschhubsschrauber helfen aus der Luft bei der Brandbekämpfung. Zudem kommt ein gepanzertes Fahrzeug aus Sachsen-Anhalt zum Einsatz. Es ist gegen Splitter geschützt.
Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Zeithain waren schon am Samstag fast 200 Kräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen im Einsatz.
Aber auch zahlreiche Landwirte unterstützten bei der Wasserversorgung. Neue Messungen ergaben eine verbrannte Fläche von 16 Hektar, deutlich weniger als die zunächst vermuteten knapp 40 Hektar, teilte Zeithains Bürgermeister Mirko Pollmer mit.
Auch am Sonntagvormittag waren über 200 Einsatzkräfte vor Ort. Weitere sollten im Tagesverlauf dazukommen.
Auffrischender Wind erschwert die Löscharbeiten. Und natürlich macht den Feuerwehrleuten die Hitze schwer zu schaffen. Kreislaufprobleme sind die Folge bei einigen. Zum Finale der Hitzewelle werden am Sonntag bis zu 41 Grad erwartet.

