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Waldzustand in Sachsen verschlechtert

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Dem Wald in Sachsen geht es schlechter. Inzwischen sind mehr als zehn Prozent der Fläche geschädigt.  Vor allem der Borkenkäfer hat den Bäumen zugesetzt. Das Negativ-Rekordjahr 2019 wurde übertroffen.  Die Schäden sind um über zehn Prozent gestiegen. 

In den vergangenen drei Jahren fielen 8,5 Millionen Kubikmeter Schadholz in den Wäldern Sachsens an. Rund die Hälfte der geschädigten Bäume gehen auf das Konto des Borkenkäfers.  Weitere Ursachen sind Sturm und Schneebruch. Sachsens Forstminister Wolfram Günther fordert ein entschlossenes Vorgehen gegen den Borkenkäfer, eine unbürokratische Unterstützung der Waldbesitzer und einen raschen Waldumbau.  Ziel ist, dass sich der Wald künftig selbst regeneriert.

Die Wiederaufforstung wird künftig mit einem festen Betrag gefördert.