- Das Team, was fürs Aufstellen verantwortlich war ist sehr stolz (der genauere Blick auf den Baum lohnt sich).
- Vom LKW gehoben und ausgerichtet wurde er mit dem Kran der Feuerwehr.
- Per LKW wurde er 6h aus dem Sauerland nach Leipzig transportiert
Wenn der Baum aber nun ein Loch hat ... dann wird´s eben geflickt
Halloween ist gerade erst vorbei, die Kostüme sind vielleicht noch nicht einmal gewaschen und die Kürbis-Deko steht mancherorts noch im Fenster – da wird es auf dem Leipziger Marktplatz schon weihnachtlich! Am Montagmorgen ist dort die diesjährige Nordmanntanne eingezogen. Stolze 18,5 Meter hoch ist sie und kommt extra aus dem Sauerland - nach dem Einlassen in die Hülse sind noch etwa 15 Meter vom Baum zu sehen. Doch ganz ohne Weihnachtswehwehchen ging die sechsstündige Reise aus Eslohe allerdings nicht über die Bühne: Ein großer Ast ist beim Transport abgebrochen. „Das ist zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge“, sagt Marktamtsleiter Walter Ebert. „Entweder wir bekommen es geflickt oder wir kaschieren es später mit der Deko.“
Auch für die Feuerwehr war der Einsatz eine Premiere der besonderen Art: Noch nie habe das Aufstellen eines Weihnachtsbaums so lange gedauert, noch nie hatte ein Baum aber auch so eine lange Anreise. Trotzdem war die Freude groß, den Kran einmal für etwas Schönes einsetzen zu können und nicht immer nur für Katastrophen. Und weil Weihnachten bekanntlich alle glücklich machen soll, gab es gleich noch einen eigenen Baum für die Feuerwache dazu.
Zum Abschluss wurde es dann noch einmal akrobatisch: Ein Mitarbeiter von Frans Grümmer kletterte in die Tanne und befreite die einzelnen Äste von ihren Transportbändern. Damit ist der Baum bereit für seinen großen Auftritt – auch wenn die Frisur nach dem langen Transport noch ein bisschen gerichtet werden muss. „Ich hoffe, wir schaffen es in der Weihnachtszeit wieder mal nach Leipzig. Die Stadt ist so toll, da will ich unseren Baum nochmal auf dem Weihnachtsmarkt sehen!“
Die Kosten für Baum, Transport und Aufstellung liegen insgesamt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Diese Woche bekommt die Tanne noch ihren traditionellen festlichen Schmuck: 300 rote und 300 goldene Kugeln sowie rund 3.000 LED-Lichter sollen sie zum Strahlen bringen. Bis zur Eröffnung des Leipziger Weihnachtsmarktes am 26. November ist also noch einiges zu tun.
Dann heißt es endgültig: Tschüss Kürbis, hallo Weihnachtszauber!


