Wasserwerke-Skandal - Stadt blickt optimistisch auf nächsten Prozess
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Der Prozess um die Finanzwetten der Leipziger Wasserwerke geht im Mai in eine neue Runde. Oberbürgermeister Burkhard Jung ist sehr optimistisch, dass die Stadt auch ein zweites Mal siegen wird. Es sei wichtig, dass vor Gericht klar werde, dass nicht nur der damalige Geschäftsführer, sondern auch die Banken die Stadt betrogen hätten, so Jung. In dem Rechtsstreit geht es um rund 400 Millionen Euro aus Finanzspekulationen. Der damalige Chef der Wasserwerke war die 2006 und 2007 auf eigene Faust eingegangen. Die Schweizer Großbank UBS fordert das Geld zurück. In erster Instanz hatte Leipzig gewonnen. UBS setzte in London jedoch eine Berufung durch. Die mündliche Verhandlung ist für die letzten zwei Maiwochen 2017 angesetzt.