Wegen Sparzwängen: Mobiler Drogenkonsumraum für Leipzig auf Eis gelegt
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Die Stadt Leipzig muss wegen des bisher nicht genehmigten Haushaltes erste Projekte streichen beziehungsweise auf Eis legen. Das hat uns Leipzigs Sozialbürgermeisterin Martina Münch auf Nachfrage gesagt. Sie fallen dem neuen Sparprogramm zum Opfer, ohne dass es keine Genehmigung von der Kommunalaufsicht gibt.
Betroffen davon sei zum Beispiel der für dieses Jahr per Stadtratsbeschluss geplante mobile Drogenkonsumraum. Das Projekt sei nun erst mal aufs nächste Jahr verschoben worden, so Münch. Durch Drogenkonsumräume werden Todesfälle und Gesundheitsrisiken bei Süchtigen reduziert. Da es in Leipzig bedingt durch die Größe viele Drogensüchtige gibt, ist das Thema dementsprechend wichtig.
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Leipzigs Sozialbürgermeisterin Martina Münch erklärt die Hintergründe: