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Wein aus dem Freistaat immer ökologischer

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Die Winzer in Sachsen verzichten immer häufiger auf synthe­ti­schen Dünger und Pflan­zen­schutz. Immer mehr Weinbauern bewirt­schaf­teten ihre Weinberge entlang der Elbe naturnah, sagte der Vorsit­zende des regio­nalen Weinbau­ver­bandes, Bernd Kastler. Bisher böten aber nur zwei sächsi­sche Güter auch Weine unter dem Bio-Label an. Häufig würden die Winzer wegen der Kosten und des Aufwands auf eine Zerti­fi­zie­rung verzichten, erklärte Kastler. Ob neue pilzwi­der­stands­fä­hige Rebsorten - sogenannte Piwis - den natur­nahen Weinbau beflü­geln können, bleibt bei den Fachleuten dagegen umstritten. Nach Angaben des Deutschen Weinin­sti­tuts in Mainz werden bundes­weit 6900 Hektar Weinberge ökolo­gisch bewirt­schaftet, was einem Anteil von gut fünf Prozent der Gesamt­reb­fläche entspricht. In Sachsen sind nach Angaben des regio­nalen Weinbau­ver­bandes knapp 11 von 456 Hektar Ertrag­fläche für biolo­gi­schen Weinbau zerti­fi­ziert.