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Weinskandal: Ermittlungen gegen zwei Mitarbeiter eines Weinbaubetriebes

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Im Skandal um Verun­rei­ni­gung durch Pflan­zen­schutz­mittel im sächsi­schen Wein stehen jetzt zwei Mitar­beiter eines Weinbau­be­triebes im Raum Meißen im Fokus der Ermitt­lungen. Gegen den Betriebs­leiter sowie den mutma­ß­li­chen Anwender wurde ein Ordnungs­wid­rig­keits­ver­fahren einge­leitet, hieß es vom Landes­amtes für Umwelt, Landwirt­schaft und Geologie. Den beiden Männern wird vorge­worfen, gegen das Pflan­zen­schutz­ge­setz verstoßen zu haben. Noch laufen die Unter­su­chungen. Zuvor waren in Weinen der Winzer­ge­nos­sen­schaft Meissen und der Weinkel­lerei Jan Ulrich Rückstände des im Weinbau verbo­tenen Insek­ten­gifts Dimethoat gefunden worden. Die Trauben stammen von Zulie­fe­rern. Eine Gesund­heits­ge­fahr geht nach Behör­den­an­gaben nicht von dem Mittel aus.