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Weitere Verzögerungen wegen Baupfusch auf der A4

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Autofahrer auf der A4 zwischen Dresden und Bautzen brauchen weiter starke Nerven. Die Bauar­beiten zwischen Otten­dorf-Okrilla und Pulsnitz verzö­gern sich ein weiters Mal. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mitteilte, wird der Verkehr vermut­lich erst Ende Oktober wieder ungehin­dert rollen.Mit Ende der Sommer­fe­rien sollte eigent­lich wieder alles frei sein, daraus wurde aber nichts, weil es beim Asphalt Mängel gab. Der wurde abgefräst, bis Ende September sollte der Asphalt erneuert sein. Nun kam heraus, auch in der darun­ter­lie­gende Binder­schicht wurde gepfuscht, auch diese muss teilweise ausge­tauscht werden. Die Behörde teilte am Montag schrif­licht mit:"Bei diesen Fräsar­beiten traten stellen­weise ebenfalls verdäch­tige Stellen in der darun­ter­lie­genden Binder­schicht auf, die zwischen­zeit­lich unter­sucht worden sind. Im Ergebnis müssen stellen­weise auch Teile (klein­teilig, in Summe rund 300 Meter) der Binder­schicht erneut ausge­tauscht werden, so wurde es nun festge­legt. Diese Schwie­rig­keiten sorgen für weitere Verzö­ge­rungen, sodass wir nunmehr mit dem Abschluss des Gesamt­vor­ha­bens im Verlauf des Oktobers rechnen."Nun hofft das Landesamt, dass spätes­tens Ende Oktober alle Schäden ausge­bes­sert sind - bevor die Winter­dienst­saison losgeht. Die Räum- und Streu­fahr­zeuge brauchen die volle Fahrbahn­breite. Die Kosten für die Ausbes­se­rungen muss nicht der Steuer­zahler aufbringen, es handelt sich um Gewähr­leis­tung. Insge­samt vier Millionen Euro sind vom Freistaat für die Sanie­rung der 8,3 Kilometer langen Abschnitts bereit­ge­stellt worden. Das Landesamt für Straßenbau entschul­digte sich für die erneute Panne: "Wir bitten alle Verkehrs­teil­nehmer um Nachsicht für die Verzö­ge­rungen und weiterhin beson­ders umsich­tige Fahrweise im Baustel­len­be­reich."