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Welterbeantrag der Montanregion Erzgebirge soll erneut eingereicht werden

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Der Welterbeantrag „Montanregion Erzgebirge“ ist auf der Zielgeraden. Er wurde am Mittwoch in Marienberg den Mitgliedern des Welterbevereins vorgestellt. Am 11. Dezember soll er bei der UNESCO eingereicht werden.

560 Seiten umfasst der neue Antrag. Vor gut eineinhalb Jahren wurde der Antrag auf Expertenempfehlung bei der UNESCO zurückgezogen. In der Zeit wurde er komplett überarbeitet. Die ursprünglich fast 80 Bestandteile sind zu 17 zusammengefasst worden.

18 Objekte wurden aus dem Antrag herausgenommen. Sie sollen aber weiter in Verbindung mit der Montanregion Erzgebirge beworben werden. Dazu gehören beispielsweise das Schloss Augustusburg, das Bergbaumuseum Oelsnitz und der Geotop Scheibenberg.

Der neue Antrag ist kompakter und strukturierter. Damit hofft der Verein diesmal auf grünes Licht von den Denkmalexperten. Die werden den Antrag erneut prüfen und sich die Bestandteile vor Ort anschauen. Ihre Empfehlung für die UNESCO wird dann entscheidend. Im Sommer 2019 könnte das Erzgebirge dann offiziell zum UNESCO Welterbe gehören.