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Krise bei VW: Vorstand kommt nach Zwickau

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Die Sparpläne bei Volkswagen sorgen auch in Sachsen weiterhin für Verunsicherung. Ein Ultimatum, sich vor den Beschäftigten zu erklären, hat Vorstand Oliver Blume verstreichen lassen. 

Nun zitiert der Betriebsrat die Konzernspitze vor die Belegschaft. Das geht aus einer internen Ankündigung im VW-Intranet hervor. Ende August wird es drei Betriebsversammlungen mit Blume geben: in Wolfsburg Emden und in Zwickau. Das Werk dort steht Berichten zufolge auf der Kippe. 

Versammlungen auch in Dresden und Zwickau 

Insgesamt sind an den VW-Standorten neun Veranstaltungen mit Vertretern der Konzernspitze geplant, so zum Beispiel in Braunschweig, Hannover und Kassel. In Sachse wird es Versammlungen im Chemnitzer Motorenwerk in der Gläsernen Manufaktur geben. Den Auftakt macht am 25. August Wolfsburg, tags darauf folgen Emden und Zwickau, den Abschluss macht am 31. August Hannover.

Werden doch keine Werke geschlossen? 

VW-Chef Oliver Blume will nach eigenen Angaben die Schließung von Fabriken vermeiden. Es gebe intelligentere Lösungen, als ⁠Werke zu schließen, sagte Blume vorige Woche der „Bild am Sonntag“. Volkswagen müsse die Kosten weiter senken, habe da aber bereits deutliche Fortschritte gemacht. Allein im vergangenen Jahr seien die Fabrikkosten um durchschnittlich 20 Prozent verbessert worden.

Nach Beratungen des Volkswagen-Aufsichtsrats vergangenen Woche hatte Blume erklärt, man werde Überkapazitäten abbauen und die Modellpalette schrittweise um bis zu 50 Prozent reduzieren. Angaben zu einem weiteren Stellenabbau und möglichen Werksschließungen, über die zuletzt spekuliert wurde, machte er nicht. 

Medien hatten von vier bedrohten Werken in Deutschland berichtet, eines davon war die E-Autofabrik in Zwickau.