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Weniger Azubis und mehr Studis im Freistaat

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In Sachsen absol­vieren immer weniger Schüler eine betrieb­liche Ausbil­dung. Seit 2007 sank die Zahl der geschlos­senen Ausbil­dungs­ver­träge um mehr als 40 Prozent auf zuletzt noch gut 18.500, wie die Bundes­agentur für Arbeit heute mitteilte. Zugleich steigt die Zahl der Studi­en­an­fänger. 53 Prozent der Jugend­li­chen hätten sich 2013 für eine akade­mi­sche Ausbil­dung entschieden, sagte Lars Fiehler von der Indus­trie- und Handels­kammer Dresden. Für die Wirtschaft ist das ein Problem. Sie findet immer weniger und immer weniger geeig­nete Lehrlinge und Azubis. Die Bundes­agentur für Arbeit hat diese Woche deshalb bundes­weit zur Woche der Ausbil­dung erklärt.