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Weniger Gewalt bei Legida-Demos

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Nach drei Monaten Ausnah­me­zu­stand in Leipzig hat die Polizei ein positives Fazit gezogen. Die Gewalt bei den wöchent­li­chen Demons­tra­tionen rund um das islam­kri­ti­sche Bündnis Legida nimmt ab. Seit einigen Wochen begenen sich Teilnehmer der Versamm­lungen, Legida-Anhänger und Gegen­pro­testler, zuneh­mend fried­li­cher. Laut Polizei-Einsatz­führer Torsten Schultze liegt das neben den verbes­serten Einsatz­stra­te­gien auch an den sinkenden Teilneh­mer­zahlen. Derzeit stehen sich montag­abends rund 2.000 Anhänger beider Parteien in der Innen­stadt gegen­über. Bei den ersten Demons­tra­tionen waren es noch mehr als 30.000.  Am Montag­abend will Legida zum neunten Mal durch Leipzig marschieren. Gegen­pros­teste sind angekün­digt.