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Weniger Gütertransporte auf der Elbe wegen Niedrigwasser

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Der trockene Sommer und die wenigen Niederschläge haben auch auf den Gütertransport auf der Elbe Auswirkungen gehabt. Wegen der niedrigen Wasserständen ist der Gütertransport der Binnenschifffahrt auf ein Rekordtief gesunken. Monatelang konnte die Elbe nicht von Frachtern befahren werden. Teilweise lagen die Pegelstände bei weniger als 50 Zentimeter. 2018 wurden in den Oberelbe-Häfen 152 000 Tonnen Güter mit dem Schiff umgeschlagen - knapp 22 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Verluste konnten durch den Transportzuwachs auf Straße und Schiene aber nahezu ausgeglichen werden, hieß es von der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH. Insgesamt haben die Häfen 2,64 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen und lagen damit nur knapp unter Vorjahresniveau. Zum Verbund gehören die Häfen in Torgau, Dresden, Riesa, Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) und Mühlberg (Brandenburg) sowie Decin und Lovosice (Tschechien).