Weniger Selbstanzeigen von Steuersündern im Freistaat
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Sachsens Finanzbehörden haben im vergangenen Jahr 135 Selbstanzeigen von Steuersündern gezählt. Damit ist die Zahl bekennender Steuersünder, die im Ausland Geld vor dem Fiskus versteckt hatten, weiter rückläufig. Das hänge sicher mit der Verschärfung der Regeln für Selbstanzeigen zu Jahresbeginn zusammen, sagte der Sprecher des Finanzministeriums Stephan Gößl in Dresden. Seit Einführung der Statistik im Februar 2010 summieren sich die Gesamtzahl der Steuer-Selbstanzeigen im Freistaat auf 698. Die dadurch gewonnenen Steuermehreinnahmen belaufen sich auf 6,2 Millionen Euro.