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Weniger Teilnehmer als erwartet bei Legida und Gegenprotesten

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Gegen die Legida-Kundge­bung auf dem Augus­tus­platz hat sich am Montag­abend erneut ein breiter Protest gebildet. An den insge­samt fünf Gegen­demos betei­ligten sich nach ersten Schät­zungen etwa 2.000 Menschen. Legida selbst konnte zur Kundge­bung auf dem Augus­tus­platz etwa 500 Personen mobili­sieren. Eine Demo über den Ring war zuvor auch vom Oberver­wal­tungs­ge­richt verboten worden. Das Ordnungsamt hatte den angemel­deten Protestzug aus Sicher­heits­gründen unter­sagt und nur eine statio­näre Kundge­bung vor der Oper erlaubt. Die Verwal­tungs­richter folgten der Auffas­sung der Stadt, dass die zur Verfü­gung stehenden 15 Hundert­schaften der Polizei einen Aufzug der Legida nicht absichern könnten und ein Marsch über den Innen­stadt­ring eine "unmit­tel­bare Gefahr für die öffent­liche Sicher­heit und Ordnung" darstelle. Im gesamten Innen­stadt­be­reich kam es zu erheb­li­chen Verkehrs­be­hin­de­rungen. Davon waren auch die Tram-Linien 4, 7, 12, 15 und die Buslinie 89 betroffen. Vor allem in der Richard-Wagner- und Goethe­s­traße sowie auf dem Ring vor dem Haupt­bahnhof kam es zu größeren Störungen.