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Werbevermarkter von kino.to verhaftet

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Im Fall des illegalen Filmpor­tals kino.to räumt die Staats­an­walt­schaft weiter auf. Nachdem die Leipziger Köpfe des Netzwerkes zu mehrjäh­rigen Gefäng­nis­strafen verur­teilt wurden, sitzen nun auch zwei Vermarkter in Unter­su­chungs­haft. Die beiden Männer werden beschul­digt, kino.to und ähnliche Seiten mit Werbung für Erotik­por­tale, Browser Games oder Abzock­seiten versorgt zu haben. Die Banner sollen dabei gezielt dort platziert worden sein, wo illegal Filme und Serien zum Download angeboten wurden. Ein Werbe­ver­mittler wurde vor einer Woche verhaftet, der Zweite stellte sich am Montag freiwillig. Auf kino.to wurden knapp zwei Jahre lang illegal Streams von Filmen und Serien angeboten, die Staats­an­walt­schaft spricht vom größten Fall von Urheber­rechts­ver­let­zung in der deutschen Geschichte.