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Wetter-Bilanz: Sommer 2016 in Sachsen zu warm

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Der Sommer in Sachsen ist in diesem Jahr vergli­chen mit dem langjäh­rigen Mittel um 1,7 Grad zu warm ausge­fallen. Die Durch­schnitts­tem­pe­ratur lag bei 18,9 Grad, wie der Deutsche Wetter­dienst am Dienstag in Offen­bach mitteilte. Den niedrigsten Wert erreichte Carls­feld im Erzge­birge am 11. August. Das Queck­silber sank auf 1,3 Grad - ein erster Hinweis auf den nahenden Herbst. Der absolute Tiefpunkt lag aber 1,8 Grad unter Null in Erdbo­den­nähe am 18. August in Deutsch­neu­dorf im Erzge­birge.Die Sonne war mehr als 655 Stunden zu sehen - etwas mehr als im langjäh­rigen Mittel (609 Stunden). Der Nieder­schlag summierte auf etwa 225 Liter je Quadrat­meter (222 Liter). Mit rund 230 Litern pro Quadrat­meter wurde das Soll von 239 Litern knapp verfehlt. Während Anfang Juni bei heftigen Gewit­tern erheb­liche Regen­mengen fielen, herrschte im letzten August­drittel verbreitet Trocken­heit.Bundes­weit war es mit durch­schnitt­lich 17,5 Grad vergli­chen mit den Jahren 1961 bis 1990 etwa 1,5 Grad zu warm. Schwül­warme Luft brachten vor allem im Juni und in der letzten Julide­kade die Menschen ins Schwitzen. Höhepunkt war dabei der 27. August, als das Thermo­meter in Saarbrü­cken-Burbach auf 37,9 Grad kletterte.(DPA)