• Symbolbild: dpa

    Symbolbild: dpa

Wohnhausbrand auf der Eisenbahnstraße - 31-Jährige zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt

Zuletzt aktualisiert:

Im November vergangenen Jahres hat es in der Eisenbahnstraße in Leipzig einen verheerenden Wohnhausbrand gegeben. Wegen dieser Brandstiftung soll eine 31-Jährige für 13 Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte sie wegen versuchten Mordes in 21 Fällen sowie besonders schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung. Die Angeklagte hatte im Prozess gestanden, das Feuer in der Eisenbahnstraße in einer Nacht im November 2018 gelegt zu haben. Sie wohnte selbst als Mieterin dort. Die 31-Jährige habe aus Frust und Wut gehandelt, so das Gericht.

Ursprünglich war die Prospektverteilerin auch wegen eines zweiten Brandes in dem Haus ein Jahr zuvor angeklagt worden. Es spreche Vieles dafür, dass sie auch dafür verantwortlich sei, sagte der Vorsitzende Richter. Allerdings bestritt sie diese Brandstiftung, und dem Gericht fehlten letztlich die Beweise dafür.