Wohnungsgenossenschaften kritisieren Mietspiegel - Kein Notstand in Leipzig
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Die Leipziger Wohnungsgenossenschaften kritisieren den neuen Mietspiegel der Stadt. Sie haben jetzt eine eigene Statistik ihrer Wohnungen erarbeitet aus der hervorgeht, dass es zwischen den einzelnen Stadtteilen kaum Preisunterschiede gibt. Wie teuer eine Wohnung ist, liege eher an der Ausstattung und nicht an der Lage, das müsse im Mietspiegel beachtet werden, der am Mittwoch im Stadtrat abgesegnet werden soll, heißt es von den Genossenschaften. Außerdem gebe es auch keine Wohnungsnot in Leipzig. Allein die Genossenschaften haben einen Leerstand von mehr als sieben Prozent. Die Durchschnittsmiete liege bei 4,75 Euro pro Quadratmeter.