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Zahl der Sexualstraftaten durch Antänzer in Leipzig gestiegen

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Die Zahl der Sexual­straf­taten durch Antänzer in Leipzig ist in diesem Jahr drastisch gestiegen. Das geht aus der Antwort des sächsi­schen Innen­mi­nis­te­riums auf eine Kleine Anfrage der AfD hervor. Bis Mitte November wurden 37 sexuell motivierte Straf­taten bei Antanz­ak­tionen festge­stellt. Im gesamten vergan­genen Jahr waren es vier.Nun will die Stadt gerade im Hinblick auf Silvester darauf reagieren. So soll bekannten mutma­ß­li­chen Trick­dieben und Antän­zern ein Aufent­halts­verbot erteilt werden. Das Ordnungsamt schickt demnach an konkrete Personen Schreiben, in denen steht, dass sie sich an bestimmten Plätzen in der Silves­ter­nacht nicht aufhalten dürfen. Die Infos darüber soll das Ordnungsamt von einer Ermitt­lungs­gruppe der Polizei haben, die seit Februar in „Antän­zer“-Fällen ermit­telt. 128 Namen sind gelistet, die überwie­gend aus Tunesien, Libyen und Marokko stammen. Aktuell wird geprüft, ob in allen Fällen ein Aufent­halts­verbot durch­ge­setzt werden kann. Wann genau die Schreiben verschickt werden sollen, konnte ein Polizei­spre­cher noch nicht sagen.