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Zahl der Verfahren an Leipzigs Sozialgericht erstmals rückläufig

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Erstmals seit mehreren Jahren sind beim Sozial­ge­richt Leipzig 2015 deutlich weniger Verfahren einge­gangen. Mehr als 7500 Klagen und Anträge auf einst­wei­ligen Rechts­schutz bedeu­teten einen Rückgang um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beson­ders deutlich war der Rückgang der Eingänge bei den Hartz-IV-Verfahren. Das sei auf eine Neure­ge­lung zur Begren­zung der Unter­kunfts­kosten zurück­zu­führen. Dadurch konnten Altfälle schneller erledigt werden.  Zum ersten Mal seit langem konnte den Angaben zufolge auch der Bestand an offenen Verfahren abgebaut werden. Dennoch waren über 10.000 Fälle zum Jahres­ende nicht erledigt.