Zastrow fordert Einigkeit
Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow ist zufrieden mit den Personalentscheidungen in Berlin. Gestern war ein turbulenter Tag für die FDP in Deutschland: Parteichef Philipp Rösler hatte seinen Rücktritt angeboten, doch sein Konkurrent Rainer Brüderle wollte das Amt nicht. Er ist jetzt Spitzenkandidat für die Bundestagswahl und Rösler bleibt Vorsitzender. Zastrow begrüßte unserem Sender gegenüber die Personalentscheidung. Die Arbeitsteilung sei ein personeller Befreiungsschlag, sagte der Dresdner. Gleichzeitig mahnte Zastrow zur Geschlossenheit. Eoinigkeit fordert Sachsens FDP-Vorsitzender auch innerhalb der schwarz-gelben Koalition in Berlin, um bei der Bundestagswahl erfolgreich zu sein. Die Parteien der Bundesregierung müssten besser zusammenarbeiten. Zastrow sagte uns, FDP und Union müssten fair miteinander umgehen – ähnlich wie Schwarz-Gelb in Sachsen.