Zerstückelte Leiche: Reichen acht Jahre für Mord?
Zuletzt aktualisiert:
Der Bundesgerichtshof in Leipzig beschäftigt sich am Mittwoch mit dem Urteil zum Stückelmord im Gimmlitztal. Ein ehemaliger LKA-Beamter war Ende 2016 vom Landgericht Dresden wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen Geschäftsmann auf dessen Wunsch hin getötet und zerstückelt haben soll. Strittig ist das Strafmaß. Der Bundesgerichtshof soll unter anderem der Frage nachgehen, ob in bestimmten Fällen die für Mord vorgesehene lebenslange Freiheitsstrafe in bestimmten Fällen unterschritten werden kann.