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Zoo der Zukunft – Masterplan um zwei Jahre verlängert

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Der Ausbau des Zoo Leipzig zum „Zoo der Zukunft“ wird länger dauern und mehr kosten. Der Stadtrat hat den Änderungen am Mittwoch zugestimmt. Der Master­plan wurde um zwei Jahre bis 2022 verlän­gert. Außerdem kostet der Umbau 16 Millionen Euro mehr, die Hälfte gibt die Stadt dazu. Insge­samt kosten die Arbeiten damit 72,5 Millionen Euro. Vor allem die Anfor­de­rungen an die Haltung von Wildtieren sind gewachsen, außerdem muss mehr in den Hochwasser- und Denkmal­schutz inves­tiert werden. Die Linken kriti­sierten, dass erst so spät erkannt wurde, dass der Ausbau teurer wird. Münzdieb­stahl im Stadt­ge­schicht­li­chen Museum – Fast 350.000 Euro SchadenDer Münzdieb­stahl aus dem Stadt­ge­schicht­li­chen Museum hat einen Schaden von fast 350.000 Euro verur­sacht. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage im Stadtrat hervor. Ein Mitar­beiter hatte mehr als 500 Münzen aus dem Archiv des Museums gestohlen, ihm wurde gekün­digt. Im Frühjahr soll Anklage gegen den Mann erhoben werden, so Kultur­bür­ger­meis­terin Skadi Jennicke. Knappe Entschei­dung – Auch 2017 gibt es vier verkaufs­of­fene SonntageAuch im kommenden Jahr wird es in Leipzig vier verkaufs­of­fene Sonntage geben. Vor dem Beschluss im Stadtrat hatte es eine hitzige Debatte gegeben. Die CDU wollte, dass der geplante verkaufs­of­fene Sonntag zum Dok Filmfes­tival im November gestri­chen wird, weil das Festival die Besucher in die Kinos und nicht in die Geschäfte locken soll. Zudem sei nicht die ganze Stadt betroffen. Der Sonntag solle den Familien gehören. Die FDP entgeg­nete, dass viele Mitar­beiter freiwillig am Sonntag arbeiten, weil es Sonder­zu­schläge gebe. Am Ende gab es eine sehr knappe Entschei­dung (30 dafür, 29 dagegen, eine Enthal­tung) für die vier verkaufs­of­fenen Sonntage. So wird es wie bisher einen zu den Markt­tagen im Oktober, einen zum Dok Filmfes­tival im November und zwei zum Weihnachts­markt im Dezember geben.   Volks­hoch­schul­do­zenten bekommen mehr GeldIm September hatten die Dozenten der Volks­hoch­schule vor dem Stadtrat mit einer satiri­schen Aktion demons­triert, weil sie zu wenig Geld bekommen. Der Stadtrat hat jetzt eine neue Honorar­ord­nung beschlossen. Je nach Bildungs­in­halt und Quali­fi­ka­tion können die Dozenten jetzt pro Stunde (45 Min.) 50 Euro verdienen. Auch zusätz­li­cher Arbeits­auf­wand kann künftig vergütet werden.