Zoo Leipzig will trotz Geldnot keine Tiere töten
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Der Zoo Leipzig will trotz der aktuellen Notlage keine Tiere töten. Das sagte Zoodirektor Jörg Junhold in einem Interview. Es sei möglich, die verfügbaren Gelder zu strecken und die Liquidität vorerst aufrechtzuerhalten. Er hoffe außerdem, dass kein Tiergarten wegen Geldnot die Schlachtung von Tieren in Erwägung ziehen muss. Laut Berichten hat zum Beispiel der Tierpark Neumünster als allerletzten Schritt Notpläne für das Schlachten seiner Tiere erarbeitet.
Damit die Zoos in Deutschland über die Runden kommen, fordert Junhold, der aktuell Vorsitzender des Verbands für Zoologische Gärten ist, 100 Millionen Euro Soforthilfe vom Bund.