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Zschäpes Geliebter angeblich observiert

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Der Verfas­sungs­schutz hat in den 90er Jahren einen Anhänger der Neonazi-Szene obser­viert, der vermut­lich noch mit der mutma­ß­li­chen Terro­ristin Beate Zschäpe liiert war, als  diese schon mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Unter­grund lebte. Das geht unter anderem aus Vermerken des Verfas­sungs­schutzes Thüringen hervor, berichtet die Stutt­garter Zeitung. Durch die Überwa­chung von Zschäpes Geliebtem könnten die sächsi­schen und thürin­gi­schen Landes­ämter, aber auch das Bundesamt für Verfas­sungs­schutz mehr gewusst haben, als bislang bekannt. Wenn der Zeitungs­be­richt stimmt, könnten die Geheim­dienste doch Hinweise auf den Aufent­haltsort des  Neonazi-Trios gehabt haben. Zschäpe, Bönhardt und Mundlos waren jahre­lang in Zwickau unter­ge­taucht. Bisher hatten die Verfas­sungs­schützer gesagt,  nach dem Abtau­chen der Terro­risten keine Infor­ma­tionen über sie oder ihr Umfeld gehabt zu haben.