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Zukunft von HL komm und perdata sorgt im Stadtrat für Zündstoff

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Kurz vor der entschei­denden Stadt­rats­sit­zung hält die LVV-Spitze am geplanten Anteils­ver­kauf ihrer beiden Tochter­un­ter­nehmen HL komm und perdata fest. Wie der Geschäfts­führer der Versor­gungs- und Verkehrs­ge­sell­schaft Joseph Rahmen in einem Exklusiv-Inter­view mit Radio Leipzig sagte, gibt es vom unter­neh­me­ri­schen Stand­punkt her derzeit keine Alter­na­tive. Die etwa 5000 Arbeits­plätze sehe er zunächst nicht gefährdet. Ein Käufer sei auf das Wissen und Können der Mitar­beiter angewiesen, so Rahmen. Kritiker aus mehreren Stadt­rats-Fraktionen bemän­gelten aller­dings, dass es bei dem geplanten Anteils­ver­kauf nur um schnelle Geldbe­schaf­fung gehe. Wie die Entschei­dung am Abend ausfällt, ist vollkommen offen.

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LVV-Geschäfts­führer Joseph Rahmen