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Zweinaundorfer Straße neuer Kriminalitätsbrennpunkt

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Neben der Eisenbahnstraße hat sich offenbar auch die Zweinaundorfer Straße zu einem neuen Kriminalitätsschwerpunkt entwickelt. So wurden 2017 im Vergleich zum Vorjahr im Bereich Diebstahl, Raub, Körperverletzung und bei Drogendelikten ungefähr doppelt so viele Straftaten erfasst. Warum es gerade dort eine Häufung gibt, lässt sich nur in Ansätzen erklären.

Wie uns Polizeisprecher Andreas Loepki sagte, kann das einerseits mit Verdrängungsfaktoren zusammenhängen. Heißt: Die Dealer-Treffs am Hauptbahnhof und in der Eisenbahnstraße sind überfüllt. Auf der anderen Seite wird genau dort auch viel von der Polizei sehr viel kontrolliert, sodass sich Kriminelle ihre Geschäfte verlagern.

Im Fokus der Ermittler steht in der Zweinaundorfer Straße eine Shishabar. Unter der Adresse sind allein für die letzten beiden Jahre u.a. 25 Körperverletzungsdelikte oder auch 19 Diebstähle aktenkundig. Die Ermittler gehen davon aus, dass diese Bar unter anderem Rückzugsort für die Tatverdächtigen ist.

Die kriminelle Szene in der Zweinaundorfer Straße wird von Nordafrikanern dominiert.