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Zweite Warnstreikwelle – Tausende Metaller ziehen vor VW-Werk

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Etwa 4.500 Metaller sind am Montag­vor­mittag dem Streik­aufruf der Gewerk­schaft gefolgt. Sie versam­melten sich bei Volkwagen in Zwickau. Neben den VW-Beschäf­tigten hatten auch Arbeiter der benach­barten „Gelenk­welle“ und von zwei weiteren Zulie­fe­rern die Arbeit nieder­ge­legt. Zwickaus IG-Metall-Chef Stefan Kademann verlangte von den Arbeit­ge­bern ernst­hafte Verhand­lungen über 5,5 Prozent mehr Lohn. "Wir haben nicht mehr allzu­viel Zeit, eine Regelung am Verhand­lungs­tisch hinzu bekommen. Bei den Verhand­lungen in Bayern am Dienstag geht es um die Wurst„, blickt Kademann voraus. Sollten sich die Arbeit­geber nicht bewegen, könnten die Tarif­kom­mis­sionen von Bayern und Baden-Württem­berg das Schei­tern der Gespräche erklären und einen Antrag auf Überab­stim­mung beschließen, so Kademann.

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Stefan Kademann