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Zweites Verfahren gegen Heininger eingestellt

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Das zweites Verfahren wegen Heiniger wegen Bestech­lich­keit ist einge­stellt worden. Die Strafe soll in den Prozess um die verzockten Wasser­werke-Millionen einbe­zogen werden. Im KWL-Finanz­skandal könnte heute in Urteil fallen. Die Prozess­be­tei­ligten rechnen nicht damit, das sich der 51-Jährige heute nochmal äußern wird. Heininger hatte sich bereits beim letzten Verhand­lungstag einge­lassen, wesent­liche Fragen dabei aber offen gelassen. Für die Richter reichte es trotzdem als umfas­sendes Geständnis aus. Dafür sicherten sie dem 51-Jährigen eine Strafo­ber­grenze von fünf Jahren zu. Laut Anklage hatte Heininger über drei Millionen Euro Beste­chungs­geld erhalten und daraufhin Risiko­ver­träge abgeschlossen, die die Stadt jetzt bis zu 290 Millionen Euro kosten könnten.