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Bombendrohung gegen Dresdner Verkehrs­betriebe

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Eine Bomben­dro­hung hat am Nachmittag alle Dresdner Straßen­bahnen lahmge­legt. Alle 145 Bahnen mussten für etwa 15 Minuten in ihren Halte­stellen stehen­bleiben. Per Telefon sei eine Drohung gegen die DVB einge­gangen, sagte uns eine Sprecherin. Alle Passa­giere mussten die Bahn verlassen. Die Sicher­heit der Fahrgäste ging vor. Inzwi­schen gab es auch wieder Entwar­nung, die Bahnen fahren wieder. Die Polizei ermit­telt wegen Störung des öffent­li­chen Friedens gegen den Anrufer. Die Dresdner Polizei teilte am Mittwoch­abend folgende Infor­ma­tionen mit: Straßen­bahnen stopptenZeit:       09.08.2017Ort:        Stadt­ge­biet DresdenHeute Nachmittag kam es zum kurzzei­tigen Stopp aller Straßen­bahnen in Dresden. Die Insassen wurden aufge­for­dert die Bahnen zu verlassen. Hinter­grund war eine Drohung, die telefo­nisch bei den Dresdner Verkehrs­be­trieben einge­gangen war. Nach dem Anruf war die Polizei verstän­digt worden. Nach Prüfung der Anfruf­um­stände geht die Polizei nicht von einer Ernst­haf­tig­keit der Drohung aus. Es wurden Ermitt­lungen wegen Störung des öffent­li­chen Friedens durch Andro­hung von Straf­taten aufge­nommen. Ziel ist es die Identität der Anruferin zu ermit­telt. Im gleichen Atemzug mit der Verstän­di­gung der Polizei hatten die Verkehrs­be­triebe als Vorsichts­maß­nahmen die 145 in Betrieb befind­li­chen Bahnen gestoppt und die Insassen zum Aussteigen aufge­for­dert. Nach 15 Minuten konnten die Fahrgäste in die Bahnen zurück­kehren und der Fahrbe­trieb wieder aufge­nommen werden. Bereits gestern Abend waren zwei telefo­ni­sche Drohungen in einem Lokal sowie einem Heim im Dresdner Stadt­ge­biet einge­gangen. Bei beiden Anrufen hatte die Anruferin einen ähnli­chen Wortlaut verwendet. Nach Einschät­zung der Polizei lag keine Ernst­haf­tig­keit vor. Auch in diesen Fällen wurden Ermitt­lungen wegen Störung des öffent­li­chen Friedens durch Andro­hung von Straf­taten aufge­nommen.