Leipzig bekommt Sachsens erstes Tageshospiz
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Leipzig hat Sachsens erstes Tageshospiz bekommen. Die „Villa Auguste“ wurde am Donnerstagnachmittag feierlich in der Kommandant-Prendel-Allee eröffnet.
In dem Tageshospiz sollen künftig Menschen versorgt werden, die sich noch im Anfangsstadium einer schweren Krankheit befinden. Sie können abends wieder nach Hause gehen. Das ermöglicht ihnen, möglichst lange zu Hause zu bleiben und vielleicht auch dort sterben zu können. Mit dem Angebot werden aber z. B. auch pflegende Angehörige entlastet.
Gekostet hat der Neubau vier Millionen Euro. Der Bau ist vom Bund und mit privaten Spenden unterstützt worden. Das Haus bietet acht Plätze und erweitert das bestehende stationäre Hospiz um zwei auf dann insgesamt 14 Bewohnerzimmer.