- Dieser vier Meter breite, für Fußgänger und Radfahrer geteilte Weg ist angeblich zu eng.
- Deswegen soll der Radweg für 65.000 Euro an die Seite der Prager Straße verlegt werden und dafür knapp 20 Parkplätze verschwinden.
- Auf dem Weg kommt es laut einigen Anwohnern und Verbänden oft zu Beinahe-Unfällen, laut Statistik gab es aber in den vergangen Jahren hier keine.
- Die Stadt hat Markierungen aufmalen lassen.
Neuer Ärger um Radweg-Verlegung auf der Prager Straße
65.000 Euro für die Markierung eines knapp 200 Meter langen Radfahrstreifens an der Prager Straße, die Baumaßnahme sorgt bei vielen Leipzigern weiter für Kopfschütteln. Zwischen Volckmar- und Oststraße wird er vom Fußweg auf die Straße verlegt, weil einige Anwohner und Verbände über Beinahe-Unfälle klagten - bei einem Rundgang des Oberbürgermeisters vor zwei Jahren. Und weil der vier Meter breite, geteilte Weg für Fußgänger und Radfahrer angeblich zu eng wäre. 20 Parkplätze werden dafür gestrichen.
Auf Anfrage von CDU und dem freien Stadtrat Stefan Rieger kommt jetzt raus, dass es dort in den vergangenen Jahren keinen einzigen diesbezüglichen Unfall gegeben hat. Das sei nicht maßgeblich, heißt es von der Stadt. „Handlungsbedarf wird nicht nur davon abgeleitet, wo bereits Unfälle erfolgt sind, sondern vielmehr da, wo Bürgerinnen und Bürger vor Ort Erfahrungen von Beinaheunfällen haben und Gefühle der Unsicherheit geschildert werden.“
Hier kann man die kompletten Antworten auf die CDU-Anfrage und auf die Anfrage von Stadtrat Stefan Rieger ausführlich nachlesen.



