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Überflutungsgefahr: Markkleeberg ist auf Ernstfall vorbereitet

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Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schleuse zwischen Störmthaler und Markkleeberger See nicht mehr hält ist laut Bergbausanierer LMBV zwar gering, die Stadt Markkleeberg hat sich trotzdem auf den Ernstfall vorbereitet. Das sagte uns Oberbürgermeister Karsten Schütze. Zusammen mit der Feuerwehr wurde ein Einsatzplan bis hin zur Alarmierung der Bevölkerung im Überschwemmungsfall erarbeitet.

Am Freitag hatte der Landkreis Leipzig entschieden, beide Seen zu sperren, weil Risse in den Böschungen entdeckt wurden. Ab Montag wird der Kanal zwischen den Seen gesichert. Erst danach können die Schäden begutachtet werden. 

Die Seen dürfen voraussichtlich bis Juni nicht genutzt werden. Tauchen, Angeln, Schwimmen, Wassersport, Bootstouren und andere Nutzungen sind vorerst verboten. Wer sich nicht daran hält, begibt sich laut dem zuständigen Landratsamt in Lebensgefahr. Die Polizei will die Seen nach eigenen Angaben täglich bewachen. Bei Verstößen drohen demnach Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.